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29/06/2026

Geschichten aus dem Finbooks Lab: Traditionelle Finanzanlagen

Nicht mehr nur Kryptowährungen: Aus CryptoBooks wird Finbooks – und damit entsteht Platz für jede Art von Investment.

Über Jahre hinweg hatten wir einen klaren Namen: CryptoBooks (der frühere Name von Finbooks).

Und ebenso einen klaren Fokus: unseren Kunden dabei zu helfen, ihre Kryptowährungen möglichst einfach und präzise steuerlich zu erfassen.

Durch den kontinuierlichen Austausch mit unseren Kunden und unsere Marktanalysen war uns jedoch schon lange klar, dass früher oder später eine ganz bestimmte Frage auftauchen würde.

Warum nur Krypto?

Diese Frage begegnete uns immer wieder in Gesprächen mit Kunden und während unserer Research-Projekte, wenn sie uns erzählten, wie sie investieren und ihre Steuern verwalten:

„Ich habe auch Aktien und ETFs in meinem Depot. Könnt ihr mir auch bei deren Berechnung und Steuererklärung helfen?“

Eine naheliegende Frage. Denn die meisten Anleger investieren nicht ausschließlich in Kryptowährungen.

Moderne Portfolios bestehen heute meist aus mehreren Anlageklassen: digitale Vermögenswerte auf der einen Seite, klassische Finanzprodukte auf der anderen. Laut einer Schätzung von IJRPR (quelle) aus dem Jahr 2025 bevorzugen 56 % der Anleger traditionelle Investments, rund 12 % investieren ausschließlich in Kryptowährungen und die verbleibenden 32 % kombinieren Krypto- und traditionelle Finanzanlagen in einem gemischten Portfolio.

Uns wurde klar, dass wir bislang nur einen Teil des finanziellen Gesamtbilds unserer Kunden abgedeckt hatten.

Infografik FinBooks (DE): Balkendiagramm „Verteilung der Investitionen gemäß URPB (Mitte 2025)“ – 56% nur traditionelle Finanzinstrumente, 12% nur Kryptowährungen, 32% gemischtes Investmentportfolio

Die Nutzer in den Entwicklungsprozess einbeziehen

Zu verstehen, was ein solcher Schritt tatsächlich bedeutet, hat Zeit gekostet.

Traditionelle Finanzanlagen bringen ihre ganz eigene steuerliche Komplexität mit sich – unterschiedliche gesetzliche Regelungen je nach Land, verschiedene Anlageklassen und Finanzinstrumente, die sich teilweise grundlegend von digitalen Vermögenswerten unterscheiden.

Deshalb haben wir mit Anlegern gesprochen, die ausschließlich in traditionelle Finanzprodukte investieren, mit Nutzern, die gemischte Portfolios verwalten, sowie mit Experten aus der Branche. Gleichzeitig haben wir die steuerlichen Besonderheiten der verschiedenen Anlageformen umfassend analysiert.

Als wir den fachlichen Rahmen vollständig verstanden hatten, standen wir vor einer entscheidenden Produktfrage: Wie lassen sich beide Welten sinnvoll in einer einzigen Anwendung vereinen?

Dafür entwickelten wir zwei unterschiedliche Konzepte und präsentierten sie mehr als 180 Kunden im Rahmen einer interaktiven Umfrage: eine Variante, in der alle Investments in einer gemeinsamen Ansicht zusammengeführt wurden, und eine zweite, bei der Kryptowährungen und traditionelle Finanzanlagen in getrennten Bereichen verwaltet werden, jedoch über ein gemeinsames Dashboard miteinander verbunden sind.

Screenshot der FinBooks-App (DE): Tutorial-Hinweis mit zwei markierten Bereichen – Umschalter Krypto/TradFi (1) und Portfolio-Ansicht „TradFi“ mit Saldo 54.002,82 € und Kurvendiagramm (2)

Das Ergebnis war eindeutig: Die zweite Variante setzte sich klar durch.

Auch die Begründungen der Teilnehmer ließen keinen Zweifel offen: Unsere Kunden wünschten sich Übersicht statt Komplexität. Zwar betrachten sie ihr Vermögen als ein Gesamtportfolio, Kryptowährungen und traditionelle Finanzanlagen möchten sie jedoch getrennt verwalten.

Beide Anlagewelten folgen unterschiedlichen Regeln, bringen unterschiedliche Anforderungen mit sich und verdienen jeweils eine eigene Betrachtung. Eine gemeinsame Darstellung hätte die Übersicht eher erschwert als verbessert.

Was heute verfügbar ist

Seit April 2026 unterstützt Finbooks in einer Beta-Version auch die Verwaltung und steuerliche Erfassung traditioneller Finanzanlagen. Die Funktion ist zunächst ausschließlich in Italien verfügbar und wird schrittweise auf alle Länder ausgeweitet, in denen Finbooks angeboten wird.

Mit dieser Erweiterung änderte sich im April 2026 noch etwas Grundlegendes: unser Name. Aus CryptoBooks wurde Finbooks.

Dabei handelte es sich nicht um ein bloßes Rebranding. Es war die Konsequenz aus dem, was uns unsere Kunden über Jahre hinweg gezeigt haben: Finanzielle Realität besteht aus weit mehr als nur einer einzigen Anlageklasse. Und eine Software, die ihre Nutzer wirklich unterstützen möchte, muss dieses Gesamtbild abbilden können.

Auch diese Geschichte begann mit euren Fragen.

Vielen Dank an die mehr als 180 Kunden, die unsere Prototypen getestet und uns geholfen haben, die richtige Richtung einzuschlagen. Und ein ebenso großes Dankeschön an die Tausenden CryptoBooks-Kunden, die heute mit Finbooks ihre gesamten Investments an einem Ort verwalten können.

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